Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Dokumentation der Markterkundung

Facility Management: Elektrische Sicherheit » DGUV V3/V4 » Interne Vergabe » Dokumentation der Markterkundung

Dokumentation der Markterkundung für DGUV V3 Ausschreibungen

Dokumentation der Markterkundung

Diese interne Dokumentation hält die Ergebnisse der Markterkundung zur geplanten Vergabe von DGUV-V4-orientierten Prüfleistungen für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel fest. Ziel der Markterkundung ist die Einschätzung des verfügbaren Anbietermarktes, marktüblicher Leistungsmodelle, technischer und organisatorischer Fähigkeiten, digitaler Dokumentationslösungen sowie realistischer Preis- und Vertragsstrukturen. Die Ergebnisse dienen ausschließlich der internen Vorbereitung der Vergabeunterlagen, der Budgetplanung, der Festlegung von Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie der Absicherung einer wirtschaftlichen und vergaberechtskonformen Beschaffung.

Dokumentation der Markterkundung strukturieren

Projektübersicht

Thema

Beschreibung

Auftraggeber

[einzutragen]

Vergabegegenstand

DGUV-V4-orientierte Prüfleistungen für ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel

Vergabeart

Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

Geplantes Vertragsmodell

Einheitspreisvertrag mit Mengengerüst und ergänzenden Pauschalpositionen

Geplante Vertragslaufzeit

[einzutragen]

Leistungsorte

[einzutragen]

Prüfbestand

[einzutragen]

Wesentliche Anforderungen

Prüfung, Dokumentation, Kennzeichnung, Datenexport, Neugeräteprozess, Mängelmanagement

Interne Projektverantwortung

[einzutragen]

Zuständige Stelle

[einzutragen]

Zweck der Markterkundung

Die Markterkundung wurde durchgeführt, um zu prüfen, ob die vorgesehenen technischen, organisatorischen und digitalen Anforderungen marktgängig und wirtschaftlich umsetzbar sind. Untersucht wurden insbesondere die Verfügbarkeit geeigneter Anbieter, deren Erfahrung mit wiederkehrenden Prüfungen, die Qualifikation des Prüfpersonals, digitale Prüfsysteme, Portal- und Exportfunktionen, Reaktionszeiten, Neugeräteprozesse sowie marktübliche Preisstrukturen.

Die Erkenntnisse unterstützen die Festlegung realistischer Mindestanforderungen, die Vermeidung nicht vergleichbarer Angebote, die Plausibilisierung des Budgets und die Reduzierung von Vergabe-, Leistungs- und Datenrisiken.

Untersuchungsbereiche

Themenbereich

Untersuchungsumfang

Prüfleistungen

Sichtprüfung, Messprüfung, erforderliche Funktionsprüfung, Bewertung und Kennzeichnung

Personalqualifikation

Befähigte Personen, elektrotechnische Fachkunde, praktische Prüferfahrung

Dokumentationssysteme

Digitale Prüfprotokolle, QR-Code-Systeme, Onlineportale, Prüfhistorien

Datenexport und Schnittstellen

XLSX, CSV, PDF, Weiterverwendung in CAFM- oder Asset-Systemen

Betriebsorganisation

Raumweise Prüfung, Vorankündigung, Terminfenster, Umgang mit nicht zugänglichen Bereichen

Neugeräteprozess

Prüfung vor Nutzung oder innerhalb einer definierten Frist

Kaufmännische Modelle

Einheitspreise, Pauschalen, Datenmigration, Nebenleistungen

Informationsquellen

Quelle

Verwendung

Vergleichbare Beschaffungen

Einschätzung marktüblicher Leistungsbilder und Preislogiken

Technische Regelwerke und DGUV-Grundlagen

Ableitung von Mindestanforderungen an Prüfung, Qualifikation und Dokumentation

Anbieterinformationen

Prüfung von Leistungsumfang, digitalen Systemen, Personalmodellen und Portalangeboten

Interne Bestands- und Mengendaten

Plausibilisierung von Prüfgruppen, Intervallen, Mengen und Einsatzplanung

Interne operative Anforderungen

Berücksichtigung von Betriebsabläufen, Raumzugang und Koordination

Nicht verbindliche Markteinschätzung

Einschätzung realistischer Preisbereiche und Anbieterfähigkeit

Allgemeine Marktsituation

Die Markterkundung zeigt, dass ein grundsätzlich ausreichender Markt für wiederkehrende Prüfleistungen an ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln besteht. Der Markt umfasst sowohl regional tätige Anbieter als auch überregional organisierte Prüfdienstleister. Unterschiede bestehen insbesondere bei Personalkapazität, digitaler Dokumentation, Portalqualität, Datenexport, Umgang mit Mängeln sowie bei der organisatorischen Fähigkeit, größere Prüfkampagnen vollständig, koordiniert und störungsarm durchzuführen.

Für den vorgesehenen Beschaffungsbedarf ist nicht allein die technische Einzelprüfung maßgeblich, sondern die Kombination aus Prüfqualität, Einsatzplanung, vollständiger Prüflogik, Datenstruktur, Kennzeichnungssystem, Mängelprozess und zuverlässiger Neugeräteprüfung.

Technische Ergebnisse

Thema

Markterkenntnis

Prüfmethodik

Professionelle Anbieter können Sichtprüfung, Messprüfung, erforderliche Funktionsprüfung, Bewertung und Dokumentation anbieten.

Prüfpersonal

Elektrotechnisch qualifizierte und befähigte Personen sind am Markt grundsätzlich verfügbar, müssen jedoch als Mindestanforderung nachgewiesen werden.

Prüfmittel

Geeignete Mess- und Prüfgeräte sind marktüblich; Kalibrierung bzw. Prüfmittelüberwachung ist als Nachweis zu verlangen.

Prüfintervalle

Risikobasierte Intervalle nach Nutzungsbereichen sind umsetzbar, müssen jedoch klar in Leistungsbeschreibung und Datenmodell abgebildet werden.

Sondergeräte

Medizinische Geräte, Ex-Geräte oder normativ besonders geregelte Geräte sollten nur bei ausdrücklicher Benennung einbezogen werden.

Organisatorische Ergebnisse

Thema

Markterkenntnis

Raumweise Prüfung

Eine raum- oder bereichsbezogene Prüflogik ist für größere Liegenschaften und Verwaltungsumgebungen marktüblich und sachgerecht.

Prüfzeitfenster

Die Bündelung von Prüfungen in abgestimmten Zeitfenstern ist operativ sinnvoll und marktgerecht.

Nicht zugängliche Bereiche

Anbieter können solche Fälle dokumentieren und nachplanen; die Vergabeunterlagen müssen Warte- und Kontrollzeiten klar regeln.

Neugeräteprüfung

Ein regelmäßiger Servicetermin ist marktgängig, muss jedoch im Preisblatt und im SLA-Konzept eindeutig geregelt werden.

Personalverfügbarkeit

Anbieter unterscheiden sich erheblich bei Vertretungsregelungen und Kapazitätsspitzen; dies sollte qualitativ bewertet werden.

Digitale und dokumentationsbezogene Ergebnisse

Thema

Markterkenntnis

QR-Code-Kennzeichnung

QR-gestützte Gerätekennzeichnung ist am Markt verfügbar und für den vorgesehenen Leistungsumfang geeignet.

Onlineportal

Viele Anbieter verfügen über digitale Portale; Unterschiede bestehen bei Benutzerrechten, Prüfhistorie, Auswertungen und Exportqualität.

Exportfähigkeit

XLSX, CSV und PDF sind marktgängige Mindestformate und sollten verbindlich vorgegeben werden.

Datenmigration

Die initiale Übernahme vorhandener Daten und die vollständige Datenübergabe bei Vertragsende müssen vertraglich geregelt werden.

Datenschutz

QR-Codes sollten keine personenbezogenen Klartextdaten enthalten; ein Rollen- und Rechtekonzept ist erforderlich.

Kaufmännische Ergebnisse

Die Markterkundung bestätigt, dass eine reine Stückpreisbetrachtung nicht ausreichend ist. Neben den Prüfungen selbst entstehen relevante Aufwendungen für Terminierung, Anfahrt, Kennzeichnung, digitale Dokumentation, Portalbereitstellung, Datenpflege, Mängelberichte, Neugeräteprozesse, Reporting und Datenübergabe.

Für die interne Budgetplanung ist daher ein Preis- und Kostenmodell zu verwenden, das sowohl Einheitspreise je Prüfvorgang als auch feste oder pauschale Kostenbestandteile transparent abbildet. Die konkrete Kostenschätzung ist mit Mengengerüst, Vertragslaufzeit, Optionen und erwarteten Nebenleistungen abzugleichen.

Vergabestrategie

Auf Grundlage der Markterkundung ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb geeignet, wenn neben dem Preis insbesondere Ausführungsqualität, Personalverfügbarkeit, Datenmodell, Portalqualität, Mängelmanagement und organisatorische Umsetzbarkeit bewertet werden müssen. Die Losstruktur ist anhand technischer Homogenität, Marktverfügbarkeit, Verantwortungsabgrenzung und Betriebsorganisation festzulegen.

Die Leistungsbeschreibung muss technisch präzise formuliert werden und darf die Leistung nicht nur allgemein als „DGUV-Prüfung“ beschreiben. Erforderlich sind klare Anforderungen an Prüfmethodik, Prüfintervalle, Dokumentation, Datenexport, Neugeräteprozess, Umgang mit nicht zugänglichen Bereichen und Datenübergabe bei Vertragsende.

Eignungs- und Mindestanforderungen

Bereich

Erforderliche Mindestanforderung

Personal

Nachweis qualifizierter und befähigter Prüfpersonen mit elektrotechnischer Fachkunde

Referenzen

Vergleichbare Prüfleistungen mit digitaler Dokumentation und Mängelmanagement

Prüfmittel

Geeignete und überwachte Prüf- und Messgeräte mit Nachweisführung

Dokumentation

Digitales System mit Pflichtfeldern, QR-Code-Bezug, Prüfhistorie und Exportfähigkeit

Organisation

Ausreichende Kapazität, Vertretungsregelung, Terminplanung und Betriebskoordination

Datenschutz

Rollen-/Rechtekonzept, sichere Datenübertragung und keine personenbezogenen Klartextdaten im QR-Code

Zuschlags- und Bewertungsansatz

Der Zuschlag sollte auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung von Qualität und Preis erteilt werden. Ein Bewertungsmodell mit angemessener Qualitätskomponente ist sachgerecht, da Ausführungsqualität, Datenqualität und betriebliche Koordination wesentlich für den Projekterfolg sind.

Bewertungskriterium

Empfohlener Fokus

Ausführungs- und Prüfkonzept

Prüfmethodik, vollständige Durchführung, Zeitfenster, Umgang mit Sonderfällen

Daten- und Portalmodell

Onlinezugriff, QR-Code, Prüfhistorie, Export, Datenschutz

Personal und Qualifikation

Befähigte Personen, Vertretung, technische Aufsicht

Neugeräte- und SLA-Konzept

Regelmäßiger Prüfslot, Reaktionszeit, Nachprüfungen

Qualitätssicherung und Reporting

Plausibilitätsprüfung, Mängellisten, Statusberichte

Preis

Bewerteter Gesamtpreis aus Preisblatt und Mengengerüst

Identifizierte Risiken und Marktgrenzen

Risiko / Beobachtung

Mögliche Auswirkung

Geplante Risikoreduzierung

Ungewöhnlich niedrige Preise

Reduzierte Prüftiefe, schwache Dokumentation, spätere Nachträge

Preisaufklärung und Plausibilitätsprüfung von Prüfzeiten, Personal und Nebenleistungen

Unterschiedliche Datenmodelle

Erschwerte Migration, unklare Prüfhistorie

Verbindliche Datenfelder, Exportformate und Vertragsende-Datenübergabe

Unzureichende Personalkapazität

Verzögerte Prüfkampagnen

Eignungsanforderungen, Personal- und Vertretungskonzept

Unklare Nebenleistungen

Nicht vergleichbare Angebote

Vollständige Preisblattlogik mit inkludierten Nebenleistungen

Portal- oder Datenschutzschwächen

Datenschutz- oder Nachweisrisiko

Rollenrechte, sichere Datenübertragung, QR-Code ohne personenbezogene Klartextdaten

Nicht zugängliche Bereiche

Rückstände und Abrechnungsstreitigkeiten

Klare Regelung zu Fortsetzung, Nachplanung und Vergütung

Interne Kosteneinschätzung

Kostenkomponente

Einschätzung

Prüfleistungen

Einheitspreise je Betriebsmittelgruppe; interne Kalkulationsannahme erforderlich

Portal und Reporting

Monatliche Pauschale oder im Einheitspreis enthalten; klare Ausweisung erforderlich

Datenmigration und Bestandsintegration

Einmalige Pauschale für Initialimport und Datenbereinigung

Neugeräteprüfung

Regelmäßiger Servicetermin oder definierte Einheitspreisposition

Mängelmanagement und Nachprüfungen

Entweder inkludiert oder klar als gesonderte Position geregelt

Risikoreserve

Interne Reserve für Mengenabweichungen, Datenbereinigung und Zusatzaufwand

Gesamtbudget

Auf Grundlage von Mengengerüst, Preisannahmen, Laufzeit, Optionen und Reserve zu ermitteln

Die Kosteneinschätzung ist vor Veröffentlichung mit dem finalen Mengengerüst, dem Preisblatt, der Vertragslaufzeit, etwaigen Optionen und den vorgesehenen Nebenleistungen abzugleichen.

Interne Freigabe und Dokumentation

Thema

Information

Erstellt durch

[einzutragen]

Geprüft durch

[einzutragen]

Verantwortliche Abteilung

[einzutragen]

Beteiligte Stellen

Facility Management, Vergabestelle, Datenschutz, IT, Fachverantwortliche

Freigabedatum

[einzutragen]

Versionsstand

[einzutragen]

Interne Ablagereferenz

[einzutragen]