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Bieterfragen- und Klarstellungsprotokoll DGUV V3

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Bieterfragen und Klarstellungsprotokoll zur Dokumentation von Rückfragen im DGUV V3 Vergabeverfahren

Bieterfragen- und Klarstellungsprotokoll

Dieses interne Dokument regelt den Umgang mit Bieterfragen, Klarstellungsersuchen, verfahrensbezogener Kommunikation und verhandlungsbezogener Korrespondenz im Vergabeverfahren für DGUV-V4-Prüfleistungen. Ziel ist eine transparente, nachvollziehbare, diskriminierungsfreie und vergaberechtskonforme Kommunikation mit allen Bewerbern und Bietern. Das Protokoll dient zugleich als interne Grundlage für die Abstimmung technischer, vergaberechtlicher, organisatorischer, datenschutzbezogener und betrieblicher Antworten während Teilnahmewettbewerb, Angebotsphase, Klarstellungsphase und Verhandlungsphase.

Bieterfragen und Klarstellungen dokumentieren

Vergabeübersicht

Thema

Beschreibung

Vergabegegenstand

DGUV-V4-Prüfleistungen für elektrische Betriebsmittel

Auftraggeber

[einzutragen]

Vergabeart

Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

Leistungsumfang

Wiederkehrende Prüfungen, Dokumentation, Kennzeichnung, Datenexport, Mängelmanagement und gegebenenfalls Neugeräteprozess

Kommunikationskanal

[Vergabeplattform / Kommunikationsweg eintragen]

Zuständige Vergabestelle

[einzutragen]

Fachliche Ansprechstelle intern

[einzutragen]

Interne Projektreferenz

[einzutragen]

Zweck des Klarstellungsprozesses

Der Klarstellungsprozess stellt sicher, dass alle Bewerber und Bieter einheitliche und vollständige Informationen zu den Vergabeunterlagen, technischen Anforderungen, betrieblichen Rahmenbedingungen, Vertragsregelungen und Zuschlagskriterien erhalten. Alle Fragen und Antworten sind so zu dokumentieren, dass interne Prüfungen, Entscheidungswege und veröffentlichte Antworten jederzeit nachvollziehbar bleiben.

Allgemeine Kommunikationsregeln

Die Kommunikation mit Bewerbern und Bietern erfolgt ausschließlich über den in den Vergabeunterlagen festgelegten Kommunikationskanal. Direkte informelle Abstimmungen außerhalb des dokumentierten Vergabeverfahrens sind nicht zulässig, sofern sie nicht ausdrücklich vorgesehen und intern dokumentiert sind.

Antworten auf Bieterfragen müssen sachlich, neutral, eindeutig und vergaberechtskonform formuliert werden. Sie dürfen keine vertraulichen Informationen anderer Bieter enthalten und keinem Bieter einen ungerechtfertigten Informationsvorsprung verschaffen. Soweit eine Antwort für alle Bieter relevant ist, ist sie allen betroffenen Teilnehmern zeitgleich zur Verfügung zu stellen.

Interne Verantwortlichkeiten

Funktion

Verantwortung

Vergabemanagement

Registrierung der Fragen, Fristenkontrolle, Koordination interner Stellungnahmen und Veröffentlichung freigegebener Antworten

Fachbereich / Facility Management

Fachliche Prüfung von Fragen zu Prüfumfang, Prüfplanung, Zugang, Durchführung und Betriebsabläufen

Vergabestelle / Rechtsprüfung

Prüfung von Gleichbehandlung, Transparenz, Fristen, Nachforderungen, Verhandlungsgrenzen und rechtlicher Zulässigkeit

Datenschutz / IT

Prüfung von Fragen zu digitalen Systemen, QR-/Barcode-Nutzung, personenbezogenen Daten, Exportformaten, Zugriffsschutz und Datenübergabe

Projektleitung

Konsolidierung, Freigabeempfehlung und Sicherstellung der Übereinstimmung mit Leistungsbeschreibung, Preisblatt und Vertragsunterlagen

Einreichung und Bearbeitung von Fragen

Prozessschritt

Beschreibung

Einreichung der Frage

Fragen sind innerhalb der festgelegten Frist über den offiziellen Kommunikationskanal einzureichen.

Interne Registrierung

Jede Frage wird mit Eingangsdatum, Bieterbezug, Thema, Frist und Bearbeitungsstatus erfasst.

Kategorisierung

Die Frage wird einer Kategorie zugeordnet, z. B. Technik, Organisation, Preisblatt, Vertrag, Datenschutz oder Verfahren.

Fachliche Prüfung

Die zuständigen internen Stellen prüfen Inhalt, Auswirkungen und erforderliche Antworttiefe.

Vergaberechtliche Prüfung

Es wird geprüft, ob die Antwort eine Änderung, Klarstellung, Fristverlängerung oder Mitteilung an alle Bieter erfordert.

Freigabe der Antwort

Die finale Antwort wird vor Veröffentlichung intern freigegeben.

Veröffentlichung

Die Antwort wird über den festgelegten Kommunikationskanal bereitgestellt und dokumentiert.

Klassifikation von Fragen

Fragenkategorie

Typischer Inhalt

Technische Fragen

Prüfmethodik, Prüfumfang, Gerätearten, Sichtprüfung, Messprüfung, Funktionsprüfung, Sondergeräte

Organisatorische Fragen

Prüfzeitfenster, Zugang, Vorankündigung, Raum- oder Bereichslogik, nicht zugängliche Bereiche

Kaufmännische Fragen

Preisblatt, Einheitspreise, Pauschalen, Nebenleistungen, Mengenansätze, Abrechnung

Vertragliche Fragen

Laufzeit, Optionen, Haftung, Nachunternehmer, Datenübergabe, Vertragsende

IT- und Datenfragen

Onlineportal, QR-/Barcode-System, Exportformate, Datenmigration, Rollenrechte, Datenschutz

Verfahrensfragen

Fristen, Teilnahmewettbewerb, Angebotsabgabe, Verhandlungen, finale Angebote, Formvorgaben

Dokumentationstabelle für Bieterfragen

Nr.

Eingangsdatum

Bieterbezug

Thema

Kategorie

Interner Prüfer

Status

Veröffentlichungsdatum

[ ]

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[anonymisiert / intern]

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[offen / in Prüfung / freigegeben / veröffentlicht]

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[anonymisiert / intern]

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[offen / in Prüfung / freigegeben / veröffentlicht]

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Dokumentationselement

Beschreibung

Originalfrage

Wortlaut der eingegangenen Frage, unverändert intern zu dokumentieren

Fachliche Bewertung

Einschätzung zu technischen, betrieblichen oder organisatorischen Auswirkungen

Vergaberechtliche Bewertung

Prüfung von Gleichbehandlung, Transparenz, Verhandlungsgrenzen und Veröffentlichungsbedarf

Datenschutz- / IT-Bewertung

Prüfung bei Fragen zu Portal, QR-/Barcode-System, personenbezogenen Daten, Exporten oder Datenübergabe

Freigegebene Antwort

Offizielle Antwort, die an die Bieter veröffentlicht wird

Änderungsbedarf

Hinweis, ob Leistungsbeschreibung, Preisblatt, Vertrag, Formular oder Frist angepasst werden muss

Interne Freigabe

Name / Funktion der freigebenden Stelle und Datum

Klarstellungen mit Vergabeauswirkung

Fragen mit Auswirkungen auf Leistungsbeschreibung, Mindestanforderungen, Preisblatt, Zuschlagskriterien, Vertragsregelungen, Datenanforderungen oder Teilnahmebedingungen sind vor Veröffentlichung besonders zu prüfen. Ergibt sich aus der Antwort eine Änderung oder Präzisierung der Vergabeunterlagen, ist diese allen betroffenen Bietern einheitlich mitzuteilen. Soweit die Änderung wesentlich ist, ist eine angemessene Fristverlängerung zu prüfen.

Klarstellungsrisiken

Risiko

Mögliche Auswirkung

Gegenmaßnahme

Widersprüchliche Antworten

Rügen, Unsicherheit oder nicht vergleichbare Angebote

zentrale Prüfung und Freigabe jeder Antwort

Unvollständige Antworten

Fehlinterpretation der Leistungsanforderungen

fachliche und vergaberechtliche Gegenprüfung

Ungleiche Informationsverteilung

Verstoß gegen Gleichbehandlung

Veröffentlichung relevanter Antworten an alle betroffenen Bieter

Verspätete Antworten

Verzögerung oder Angebotsrisiko

interne Antwortfristen und Eskalationsmechanismus

Unbeabsichtigte Änderung von Mindestanforderungen

Verfahrens- und Bewertungsrisiko

Prüfung durch Vergabestelle vor Veröffentlichung

Offenlegung vertraulicher Informationen

Verletzung von Vertraulichkeit oder Wettbewerbsschutz

Anonymisierung und Prüfung der Veröffentlichungsfassung

Dokumentation von Verhandlungsgesprächen

Werden Verhandlungsgespräche, Aufklärungsgespräche oder technische Klärungstermine durchgeführt, sind diese intern nachvollziehbar zu dokumentieren. Der Vermerk dient ausschließlich der Vergabeakte und ist nicht Bestandteil der veröffentlichten Unterlagen, soweit keine gesonderte Mitteilung erforderlich ist.

Dokumentationspunkt

Beschreibung

Datum und Format

Datum, Uhrzeit, Präsenztermin, Videokonferenz oder schriftliche Klärung

Teilnehmende

interne Teilnehmende und bieterseitige Teilnehmende

Angebotsstand

Erstangebot, verhandeltes Angebot oder finales Angebot

Besprochene Themen

technische, organisatorische, kaufmännische, vertragliche oder datenschutzbezogene Punkte

Erteilte Klarstellungen

Zusammenfassung der gegebenen Erläuterungen

Offene Punkte

noch zu klärende Fragen oder nachzureichende Unterlagen

Folgehandlungen

Anpassungen, Nachreichungen, Fristen oder interne Prüfungen

Vergaberelevanz

Einschätzung, ob andere Bieter zu informieren oder Unterlagen anzupassen sind

Freigabeablauf

Schritt

Verantwortliche Stelle

Entwurf der Antwort

Vergabemanagement

Fachliche Prüfung

Fachbereich / Facility Management

Datenschutz- und IT-Prüfung

Datenschutz / IT, soweit betroffen

Vergaberechtliche Prüfung

Vergabestelle / Rechtsprüfung

Finale Freigabe

Projektleitung / autorisierte Stelle

Veröffentlichung

Vergabemanagement über den festgelegten Kommunikationskanal

Mindestanforderungen an Antworten

Antworten müssen klar, vollständig, widerspruchsfrei und mit den übrigen Vergabeunterlagen konsistent sein. Sie dürfen keine neuen, nicht veröffentlichten Wertungskriterien einführen. Soweit eine Antwort eine verbindliche Präzisierung enthält, ist zu prüfen, ob diese in die Vergabeunterlagen übernommen oder als gesonderte Klarstellung dokumentiert wird.

Abschlussdokumentation und Archivierung

Alle Bieterfragen, Antworten, internen Prüfvermerke, Freigaben, Verhandlungsnotizen, Änderungsmitteilungen und Fristentscheidungen sind Bestandteil der Vergabeakte. Die Dokumentation muss revisionssicher, chronologisch nachvollziehbar und vollständig sein.

Die finale Dokumentation muss erkennen lassen, welche Fragen eingegangen sind, wie sie intern bewertet wurden, welche Antwort veröffentlicht wurde, ob Unterlagen angepasst wurden und ob Auswirkungen auf Fristen, Verhandlungen oder Wertung bestehen. Vertrauliche Bieterinformationen sind getrennt von den veröffentlichten Antworten zu behandeln.

Freigabe und Versionskontrolle

Thema

Information

Erstellt durch

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Fachlich geprüft durch

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Vergaberechtlich geprüft durch

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Datenschutz / IT geprüft durch

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Freigegeben durch

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Freigabedatum

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Dokumentenversion

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Interne Ablagereferenz

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