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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Elektrische Sicherheit bei privaten, geliehenen und extern eingebrachten Betriebsmitteln organisieren

Facility Management: Elektrische Sicherheit » Organisation » Private, Leih- & Fremdgeräte

Nicht zentral beschaffte Geräte trotzdem in die Sicherheitsorganisation einbeziehen

Elektrische Betriebsmittel gelangen auf unterschiedlichen Wegen in Unternehmen. Beschäftigte bringen private Geräte mit, Fachabteilungen mieten Technik für Veranstaltungen und externe Dienstleister verwenden eigene Werkzeuge. Diese Geräte können außerhalb der normalen Beschaffungs- und Inventarprozesse liegen. FM-Connect.com entwickelt deshalb klare Regeln, welche Geräte verwendet werden dürfen und welche Anforderungen vor ihrer Nutzung gelten. Ziel ist ein pragmatischer Umgang, der elektrische Risiken kontrolliert, ohne den Betrieb durch unnötige Formalitäten zu belasten.

Fremdgeräte sicher in den Betrieb integrieren

Prüf- und Freigabeumfang nach Herkunft, Nutzung und Gefährdung differenzieren

Ein privat mitgebrachtes Ladegerät ist anders zu beurteilen als eine gemietete leistungsstarke Maschine oder ein Werkzeug eines Elektrofachbetriebs. FM-Connect.com klassifiziert Gerätegruppen nach Nutzung, Umgebung und möglicher Gefährdung. Für häufige Standardfälle werden einfache Regeln entwickelt. Besondere oder leistungsstarke Geräte benötigen gegebenenfalls eine technische Freigabe. Dadurch wird vermieden, entweder sämtliche Fremdgeräte pauschal zu verbieten oder ihre elektrische Sicherheit vollständig dem jeweiligen Nutzer zu überlassen.

Gerätekategorie

Beispiel

Mögliche Regel

Privatgerät

Kaffeemaschine

betriebliche Vorgabe

IT-Zubehör

Netzteil / Ladegerät

Sichtkontrolle / Standard

Mietgerät

Veranstaltungstechnik

Nachweis / Freigabe

Fremdfirmengerät

Elektrowerkzeug

Auftragnehmerverantwortung

Sondergerät

leistungsstarke Maschine

Fachprüfung

temporäres Gerät

Heizgerät

Nutzungsgenehmigung

Einfache und verständliche Regeln für erkennbare elektrische Mängel etablieren

Beschäftigte müssen keine Elektrofachkräfte sein, sollten jedoch offensichtliche Beschädigungen erkennen und melden können. FM-Connect.com entwickelt kurze Nutzerregeln für beschädigte Leitungen, Stecker, Gehäuse oder ungewöhnliche Erwärmung. Defekte Geräte werden unmittelbar außer Nutzung genommen und nicht provisorisch repariert. Die Kommunikation bleibt alltagstauglich und fokussiert auf erkennbare Gefahren. Dadurch wird die große Zahl alltäglich genutzter elektrischer Geräte in die Sicherheitskultur einbezogen.

Auftragnehmerverantwortung und Standortanforderungen sinnvoll miteinander verbinden

Fremdfirmen bleiben für ihre eigenen Arbeitsmittel verantwortlich, müssen jedoch die Sicherheitsanforderungen des Standorts berücksichtigen. FM-Connect.com definiert in Fremdfirmenprozessen, welche Nachweise erforderlich sind und wann der Auftraggeber Geräte stichprobenartig oder anlassbezogen prüfen darf. Erkennbare unsichere Arbeitsmittel werden nicht toleriert. Gleichzeitig wird vermieden, die fachliche Verantwortung externer Unternehmen unnötig auf den Auftraggeber zu verlagern. Die Schnittstelle wird klar und praktikabel geregelt.

Veranstaltungen und temporäre Nutzungen mit gezielten Freigabeprozessen unterstützen

Bei Veranstaltungen oder Projekten gelangen kurzfristig zahlreiche Geräte an den Standort. FM-Connect.com entwickelt hierfür vereinfachte, aber verbindliche Regelungen. Veranstalter oder Projektverantwortliche melden besondere Geräte und bestätigen erforderliche Sicherheitsnachweise. Auffällige oder leistungsstarke Verbraucher werden vor Anschluss bewertet. Nach Abschluss werden temporäre Geräte wieder entfernt. So bleiben auch kurzfristige Nutzungssituationen beherrschbar, ohne den normalen Prüf- und Inventarprozess unnötig mit temporären Assets zu belasten.