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Verzeichnis der elektrischen Betriebsmittel und Anlagen

Facility Management: Elektrische Sicherheit » DGUV V3 » Ausschreibung » Verzeichnis der elektrischen Betriebsmittel und Anlagen

Verzeichnis der elektrischen Betriebsmittel und Anlagen zur strukturierten Erfassung und Dokumentation

Liste der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel

Dieses Dokument bildet die veröffentlichte Referenz für die elektrische Anlagen- und Betriebsmittelinventur, die dem vorgesehenen Prüfumfang der DGUV V3 Leistungen zugrunde liegt. Es legt fest, nach welcher Struktur Prüfobjekte beschrieben, standortbezogen zugeordnet, mengenmäßig angesetzt und im weiteren Projektverlauf fortgeschrieben werden. Ziel ist eine einheitliche, transparente und für alle möglichen Bieter vergleichbare Ausgangsbasis. Das Dokument beschreibt in erster Linie die Inventarstruktur und die Zuordnung der Prüfobjekte. Es ersetzt nicht das Leistungsverzeichnis, die vertragsrechtlichen Regelungen oder die objektspezifischen Zugangs- und Sicherheitsvorgaben. Soweit diese Unterlage auf Platzhalter verweist, sind die endgültigen Angaben vor Veröffentlichung aus den Bestandsdaten, Planunterlagen, Objektbegehungen oder sonstigen vom Auftraggeber freigegebenen Quellen zu ergänzen.

Übersicht elektrischer Infrastruktur im Anlagenbestand

Zweck und Funktion der Prüfobjektliste

Die Prüfobjektliste dient als gemeinsame Bezugsgrundlage für Umfangsverständnis, Ressourcenplanung, Terminierung, Preisbildung und spätere Dokumentation. Sie soll sicherstellen, dass alle Bieter dieselbe Sicht auf den erwarteten Prüfbestand, die Standortverteilung und den geforderten Detaillierungsgrad haben. Damit werden verdeckte Kalkulationsannahmen, uneinheitliche Mengenbilder und vermeidbare Nachtragsrisiken reduziert.

Die vertragliche Relevanz dieser Unterlage ist projektbezogen festzulegen. Hierzu ist im Dokumentenstammdatensatz anzugeben, ob die Liste als verbindliche Inventarbasis, als indikative Kalkulationsgrundlage oder als fortzuschreibende Startinventur gilt.

Verwendungsrahmen / Usage framework

Element / Element

Beschreibung / Description

Hauptzweck

Definition des erwarteten DGUV V3 Prüfbestands als Basis für Planung, Kalkulation und spätere Fortschreibung.

Vergabefunktion

Schaffung einer transparenten und für alle Bieter vergleichbaren Scope-Grundlage.

Vertragliche Relevanz

[verbindliche Inventarbasis / indikative Kalkulationsgrundlage / fortzuschreibende Startinventur]

Umfang und Abdeckung der gelisteten Prüfobjekte

Erfasst werden diejenigen elektrischen Anlagen und Betriebsmittel, die nach den Vergabeunterlagen, den Betreiberpflichten und der objektspezifischen Nutzung in den DGUV V3 Leistungsumfang einbezogen werden sollen. Die Unterlage hat eindeutig kenntlich zu machen, ob sie den vollständigen derzeit bekannten Prüfbestand abbildet oder ob sie lediglich einen Teilbestand, eine Stichprobe oder eine vorläufige Startinventur enthält.

Die Abdeckung soll mindestens zwischen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln, stationären Betriebsmitteln, ortsfesten elektrischen Installationen und gegebenenfalls gesondert zu behandelnden technischen Sondersystemen unterscheiden. Soweit einzelne Anlagen oder Nutzungseinheiten bewusst nicht erfasst werden, ist dies als Ausschluss oder Schnittstelle ausdrücklich zu benennen.

Struktur des Bestandsverzeichnisses

Die Prüfobjektliste ist grundsätzlich standortbezogen aufzubauen. Innerhalb eines Standorts erfolgt die weitere Gliederung nach Gebäude, Gebäudeteil, Ebene, Raum, technischer Zone oder funktionalem Nutzungsbereich. Erst innerhalb dieser räumlichen Struktur wird die Zuordnung zu Gerätekategorie, Anlagenart oder Sammelposition vorgenommen. Dadurch bleibt die Liste sowohl für die Angebotskalkulation als auch für die spätere Einsatzsteuerung nachvollziehbar.

Für größere Portfolios ist eine mehrstufige Logik vorzusehen, damit Bieter den Zusammenhang zwischen Reiseaufwand, Tagesleistung, Zugangssituation und Prüfobjektmenge belastbar bewerten können.

Empfohlene Strukturebenen / Recommended structural levels

Element / Element

Beschreibung / Description

Standort oder Liegenschaft

Campus, Einzelstandort, Gebäudekomplex oder sonstige übergeordnete Einheit.

Gebäude oder Bereich

Gebäude, Flügel, Bauteil, Nutzungseinheit, Etage oder technischer Bereich.

Prüfobjektkategorie

Portable Betriebsmittel, stationäres Betriebsmittel, ortsfeste Installation oder Sondertechnik.

Einzelobjekt oder Sammelposition

Einzeln identifiziertes Asset oder klar abgegrenzte Sammelposition mit definierter Mengenlogik.

Klassifikation der Prüfobjektkategorien

Zur Sicherstellung einer vergleichbaren Kalkulationsbasis sind alle Prüfobjekte einer eindeutigen Hauptkategorie zuzuordnen. Die Kategorie steuert die logische Bündelung für Terminplanung, Ressourcenansatz, fachliche Zuständigkeit, Dokumentation und Auswertung. Sie ersetzt nicht die fachliche Beurteilung der im Einzelfall einschlägigen Prüfanforderungen.

Soweit objektspezifisch erforderlich, kann der Auftraggeber zusätzliche Unterkategorien vorgeben, etwa für Werkstattgeräte, Laborgeräte, Küchenausstattung, maschinennahe Versorgungseinrichtungen, Ladeinfrastruktur, Notstrom- oder USV-Komponenten oder andere technisch sensible Sonderpositionen. Diese Unterkategorien sind nur dann zu verwenden, wenn sie in den Vergabeunterlagen ausdrücklich aufgenommen wurden oder sich aus den bereitgestellten Bestandsdaten sachlich ergeben.

Kategorieübersicht / Category overview

Kategorie / Category

Beschreibung / Description

Abgrenzung / Interface note

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel / Portable electrical equipment

Bewegliche oder ohne wesentliche Eingriffe versetzbare Geräte und Hilfsmittel, beispielsweise Arbeitsmittel der Büro-, Betriebs-, Reinigungs- oder Serviceumgebung.

Soweit als Sammelposition geführt, ist die Mengenlogik je Standort offenzulegen.

Stationäre elektrische Betriebsmittel / Stationary electrical equipment

Geräte mit festem Aufstellort oder funktionaler Ortsbindung, die nicht ohne Weiteres im laufenden Betrieb verlagert werden.

Abgrenzung zu ortsfesten Installationen und zu maschinenintegrierten Komponenten festlegen.

Ortsfeste elektrische Installationen

Verteilungen, Stromkreise, installierte Anschlusspunkte, Schutz- und Schaltkomponenten sowie sonstige fest errichtete Anlagenbestandteile.

Abschalt- und Zugangsbedingungen standortbezogen angeben.

Technische Sonderpositionen

Objektgruppen mit erhöhtem Koordinations- oder Fachbedarf, sofern im Scope enthalten.

Nur verwenden, wenn in Unterlagen oder Bestandsdaten sachlich erforderlich.

Mindestdatenfelder je Prüfobjekt

Jedes Prüfobjekt ist mit einem Mindestmaß an Identifizierbarkeit, örtlicher Zuordnung und Bestandsstatus zu erfassen. Der Detaillierungsgrad muss so gewählt sein, dass Bieter den Prüfgegenstand technisch und logistisch einordnen können, ohne auf nicht veröffentlichte Zusatzannahmen angewiesen zu sein.

Zusätzliche Stammdaten wie Hersteller, Typ, Seriennummer, Leistung, Schutzklasse, Prüfgruppe, letzte Prüfung oder vorgesehene Prüffrist können aufgenommen werden, sofern sie verfügbar sind und die Vergleichbarkeit verbessern. Fehlen diese Angaben, ist dies transparent kenntlich zu machen und nicht verdeckt durch uneinheitliche Bieterannahmen zu ersetzen.

Mindestfelder

Datenfeld / Data field

Anforderung / Requirement

Platzhalter / Placeholder

Asset-Identifier

Eindeutige Referenz, Inventarnummer oder Listenkennung zur späteren Rückverfolgbarkeit.

[Asset-ID oder Listenreferenz]

Objektbezeichnung

Kurze, verständliche Benennung des Geräts, Betriebsmittels oder Anlagenbestandteils.

[Bezeichnung laut Bestand]

Kategorie

Zuordnung zur Hauptkategorie und gegebenenfalls zu einer freigegebenen Unterkategorie.

[Kategorie]

Standortangabe

Mindestens Standort, Gebäude und Bereich; soweit möglich zusätzlich Raum oder technische Zone.

[Standort / Gebäude / Bereich / Raum]

Mengenangabe

Anzahl identischer Objekte oder mengenbezogene Definition einer Sammelposition.

[Menge]

Bestandsstatus

Kennzeichnung, ob Objekt aktiv, außer Betrieb, vorläufig erfasst oder zu verifizieren ist.

[Status]

Zugang oder Abschaltung

Hinweise auf Nutzerkoordination, Begleitung, Sperrzeiten oder Abschaltbedarf.

[Zugangshinweis]

Bemerkung

Relevante Zusatzhinweise für Einsatzplanung, Sicherheit oder Datenqualität.

[Bemerkung]

Abgrenzung zwischen Einzelobjekt und Sammelposition

Einzelobjekte sind nach Möglichkeit mit eindeutiger Kennung zu führen. Dies gilt insbesondere für technisch sensible Anlagenbestandteile, verteilte ortsfeste Installationen, Objekte mit erhöhtem Abschaltbedarf sowie für solche Prüfobjekte, die nach Abschluss der Prüfung einzeln dokumentiert und nachverfolgt werden sollen.

Sammelpositionen sind nur dort zulässig, wo eine Einzelobjektidentifikation zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht vorliegt oder aus sachlichen Gründen für die Angebotsbildung nicht erforderlich ist. In diesen Fällen sind die zugrunde liegende Mengenlogik, die räumliche Abgrenzung, die betroffene Kategorie und die vorgesehene Fortschreibungsregel transparent anzugeben.

Standortzuordnung und Standortbezug

Jedes Prüfobjekt ist einem eindeutigen Standort zuzuordnen. Für multi-site Verträge ist zusätzlich kenntlich zu machen, ob die Leistung siteweise, gebäudeweise oder in gemischter Routenlogik geplant werden soll. Standortbezug ist nicht nur für die Zuordnung der Mengen relevant, sondern auch für Anfahrtsplanung, Tagesbündelung, Zutrittskoordination, Nutzerabstimmung und Abschaltfenster. Soweit objektspezifisch bekannt, sind besondere Randbedingungen wie Sicherheitszonen, Reinraumanforderungen, Labornutzung, laufender Publikumsverkehr, Schichtbetrieb oder IT-kritische Bereiche bereits in der Standortstruktur oder im Bemerkungsfeld abzubilden.

Standortbezug / Location reference

Element / Element

Beschreibung / Description

Standortreferenz / Site reference

Ermöglicht Portfolio- und Tourenplanung sowie die Zuordnung von Anfahrtsaufwand.

Gebäude- oder Bereichsreferenz / Building or area reference

Unterstützt operative Koordination, Zugangsplanung und Tagesbündelung.

Raum- oder Zonenreferenz / Room or zone reference

Verbessert Rückverfolgbarkeit, Auffindbarkeit und effiziente Prüfungsdurchführung.

Zustand und Qualität der Bestandsdaten

Die Datenqualität der veröffentlichten Liste ist offen darzustellen. Übliche Statusstufen sind verifizierter Bestand, teilweise verifizierter Bestand, indikative Bestandsannahme und vor Ort zu validierender Startbestand. Diese Einstufung beeinflusst die Kalkulationssicherheit und ist deshalb als ausdrückliche Information für alle Bieter erforderlich.

Soweit Datendefizite bestehen, ist ihre Natur möglichst konkret zu beschreiben, beispielsweise fehlende Raumzuordnung, fehlende Einzelidentifikation, nicht abschließend geprüfte Mengen, nicht aktualisierte Stilllegungen oder laufende Umbauzustände.

Datenstatus / Data status

Element / Element

Beschreibung / Description

Verifiziert / Verified

Bestandsdaten sind nach Kenntnisstand des Auftraggebers sachlich und örtlich geprüft.

Teilweise verifiziert

Wesentliche Grundstruktur ist vorhanden, einzelne Felder oder Mengen sind jedoch noch offen.

Indikativ

Liste dient primär der Angebotsbildung und kann während der Implementierung angepasst werden..

Vor Ort zu validieren

Liste stellt einen Startbestand dar, der im Zuge der Leistungserbringung konkretisiert wird.

Umgang mit fehlenden, nicht gelisteten oder neu identifizierten Prüfobjekten

Werden im Rahmen der Mobilisierung, Begehung oder Prüfungsdurchführung weitere Prüfobjekte festgestellt, sind diese mit vorläufiger Objektbezeichnung, Standortzuordnung, Kategorie und Auffindesituation nachvollziehbar zu dokumentieren. Der Auftragnehmer hat solche Positionen nicht stillschweigend in die bestehende Liste einzuarbeiten, sondern entsprechend der vertraglich festgelegten Fortschreibungs- und Freigabelogik zu behandeln.

Für die kaufmännische Behandlung dieser Fälle ist in den Vergabeunterlagen klarzustellen, ob neu identifizierte Objekte über Einheitspreise, eine ergänzende Beauftragung, eine Mengentoleranz oder einen sonstigen vertraglichen Mechanismus abgewickelt werden.

Bezug zur Prüfplanung und zu Prüffristen

Die veröffentlichte Prüfobjektliste bildet die strukturelle Basis für Bündelung, Tourenplanung und spätere Fristensteuerung. Sie enthält jedoch nicht zwingend bereits die endgültige Prüffrist je Objekt. Soweit Prüffristen, Risikoklassen oder Prioritätsgruppen bereits bekannt und vertraglich relevant sind, sollten sie als zusätzliche Bestandsfelder ausgewiesen werden.

Sind entsprechende Informationen noch nicht veröffentlicht, ist davon auszugehen, dass die spätere Fristenlogik aus den anwendbaren Anforderungen, der Gefährdungsbeurteilung, den betrieblichen Randbedingungen und den objektspezifischen Vorgaben des Auftraggebers abgeleitet wird.

Bezug zur Preisbildung und zur kaufmännischen Angebotsabgabe

Die Bieter haben ihre Kalkulation auf Basis der veröffentlichten Struktur, Mengenansätze, Standortverteilung, Zugangsannahmen und Dokumentationsanforderungen aufzubauen. Sofern in den Vergabeunterlagen nichts anderes geregelt ist, umfasst die Kalkulationsgrundlage sämtliche erforderlichen Tätigkeiten zur Identifikation, Besichtigung, Messung, Funktionsprüfung, Kennzeichnung, Mängelerfassung, Ergebnisdokumentation und Datenrückführung je gelistetem Prüfobjekt. Abweichende Annahmen zu Mengen, Datenqualität, Abschaltbarkeit, Zugänglichkeit oder zur Behandlung von Sammelpositionen sind nicht verdeckt zu unterstellen. Soweit solche Annahmen aus Bietersicht unvermeidbar sind, sind sie offen und gesondert im Angebot darzustellen, sofern dies vergaberechtlich zugelassen ist.

Kaufmännische Leitplanken / Commercial framework

Element / Element

Festlegung / Requirement

Platzhalter / Placeholder

Preisgrundlage

Die Prüfobjektliste oder daraus abgeleitete Mengenbündel bilden die Kalkulationsbasis.

[direkt / gruppiert / szenariobezogen]

Bewertungsrelevanz

Festlegen, ob die veröffentlichten Mengen verbindlich oder nur indikativ für die Angebotswertung sind.

[verbindlich / indikativ / szenariobezogen]

Abrechnungsrelevanz

Festlegen, ob nach veröffentlichter Liste oder nach bestätigten Ist-Mengen abgerechnet wird.

[Listenmenge / Ist-Menge / Mischmodell]

Mehrmengenmechanismus

Regel für neu identifizierte oder im Bestand fehlende Objekte.

[Einheitspreis / Ergänzungsauftrag / Toleranzregel]

Bezug zu Dokumentation und Berichtswesen

Die in dieser Unterlage veröffentlichten Objektkennungen und Standortbezüge sind, soweit fortbestehend gültig, in der späteren Prüfdokumentation zu verwenden. Wird das Register während der Leistungserbringung fortgeschrieben oder qualifiziert, ist eine nachvollziehbare Beziehung zwischen ursprünglicher Ausschreibungsstruktur und aktualisierter Ausführungsstruktur sicherzustellen.

Die Dokumentation sollte mindestens eine objektbezogene Ergebnisrückmeldung, eine Mängelübersicht, eine standortbezogene Zusammenfassung sowie eine aktualisierte Inventarliste mit Änderungen des Bestandsbildes ermöglichen. Soweit digitale Übergabeformate, Schnittstellen oder CAFM Anforderungen bestehen, sind diese ausdrücklich zu benennen.

Dokumentationsanforderungen / Documentation requirements

Ergebnis / Output

Inhalt / Content

Platzhalter / Placeholder

Objektbezogene Prüfrückmeldung

Prüfergebnis je Prüfobjekt mit eindeutiger Zuordnung und Status.

[ja / nein / Format]

Mängelübersicht

Zusammenstellung identifizierter Mängel einschließlich Lagebezug und Bearbeitungsrelevanz.

[ja / nein / Klassifizierung]

Standort- oder Gebäudebericht

Verdichtete Auswertung für operative und kaufmännische Steuerung.

[ja / nein / Umfang]

Aktualisierte Inventarliste

Fortgeschriebene Liste mit neu, entfallen oder umklassifiziert erfassten Objekten.

[ja / nein / Übergabeformat]

Format und Darstellung der Prüfobjektliste

Die Prüfobjektliste ist in einem strukturierten, sortier- und filterbaren Format bereitzustellen. Bevorzugt wird ein Tabellen- oder Registerformat, das standortbezogene, kategorische und objektspezifische Auswertungen ohne Medienbruch zulässt. Werden mehrere Dateien oder Anhänge verwendet, ist die Trennlogik eindeutig zu beschreiben.

Die Datenstruktur soll so ausgelegt sein, dass sie sowohl für die Angebotsphase als auch für eine spätere Fortschreibung im Vertragsvollzug nutzbar ist. Dies gilt insbesondere für eindeutige Feldbezeichnungen, konsistente Kategorienschlüssel und nachvollziehbare Standortreferenzen.

Formatanforderungen / Format requirements

Element / Element

Beschreibung / Description

Primärformat

[Excel / strukturierte Tabelle / CAFM Export / Datenregister]

Sortierlogik

Nach Standort, Gebäude, Kategorie, Asset-ID und gegebenenfalls Priorität.

Fortschreibungsfähigkeit

Format muss für spätere Bestandspflege und Rückspielung geeignet sein.

Prüfung durch Bieter und Angebotsannahmen

Die Bieter haben die veröffentlichte Prüfobjektliste sorgfältig zu prüfen und erkennbare Unklarheiten, Widersprüche oder Datenlücken innerhalb der vorgesehenen Aufklärungsfristen über das förmliche Vergabeverfahren geltend zu machen. Eigene verdeckte Ergänzungen, stillschweigende Ausschlüsse oder pauschale Ersatzannahmen ohne Offenlegung widersprechen dem Ziel einer vergleichbaren Angebotsgrundlage.

Soweit der Bieter von den veröffentlichten Daten abweichende Annahmen seiner Kalkulation zugrunde legt und eine Offenlegung vergaberechtlich zulässig ist, sind diese Annahmen im Angebot klar kenntlich zu machen. Maßgeblich bleibt jedoch die in den Vergabeunterlagen veröffentlichte Struktur, sofern keine Klarstellung durch den Auftraggeber erfolgt.

Schlussbestimmung

Diese Unterlage ist als wesentliche Referenz für Verständnis, Planung, Kalkulation, Durchführung und Fortschreibung der DGUV V3 Prüfobjekte zu behandeln. Sofern in anderen Vergabeunterlagen keine abweichende Regelung getroffen wird, ist davon auszugehen, dass die hier beschriebene Bestandsstruktur die maßgebliche Grundlage für die technische und kaufmännische Angebotsabgabe bildet.

Vor Veröffentlichung sind alle Platzhalter mit den final freigegebenen Objekt-, Mengen-, Standort- und Statusangaben des Auftraggebers zu befüllen. Die veröffentlichten Angaben sollen so vollständig, konsistent und transparent sein, dass alle möglichen Bieter den erwarteten Leistungsumfang ohne verdeckte Zusatzannahmen nachvollziehen können.

Standort- und Zugangsregister mit Platzhaltern

Zur Unterstützung der Einsatzplanung soll die Prüfobjektliste durch ein standortbezogenes Register ergänzt werden. Dieses Register dient der bieterseitigen Einschätzung von Logistik, Zugänglichkeit, Abschaltbedarf, Sicherheitsanforderungen und Ansprechpartnerstruktur.

Registerstruktur / Register structure

Standortelement / Site element

Anforderung / Requirement

Platzhalter / Placeholder

Standortbezeichnung

Eindeutige Benennung des Standorts einschließlich interner Standortkennzeichnung und postalischer Zuordnung.

[Standortname / Standortcode]

Gebäude oder Gebäudeteil

Bezeichnung des Gebäudes, Flügels, Bauteils oder funktionalen Bereichs.

[Gebäude / Bauteil]

Zugangsregime

Angabe, ob freier Zugang, Nutzerkoordination, Begleitung, Sicherheitsfreigabe oder Voranmeldung erforderlich ist.

[freier Zugang / Begleitung / Sicherheitsfreigabe / Voranmeldung]

Abschaltanforderung

Kennzeichnung, ob für Prüfungen betriebliche Freigaben, Abschaltungen oder Sperrzeiten zu berücksichtigen sind.

[ja / nein / nach Abstimmung]

Ansprechpartnerstruktur

Benennung der lokalen Betriebs-, Nutzer- oder Technikansprechpartner.

[Name / Funktion / Organisationseinheit]

Besondere Randbedingungen

Hinweise zu Hygiene, Reinraum, Laborbetrieb, Werkstattnutzung, Publikumsverkehr, Datenschutz, Schichtbetrieb oder sonstigen Erschwernissen.

[projektspezifische Angabe]

Muster der Prüfobjektliste mit Platzhaltern

Die nachstehende Tabelle zeigt die empfohlene Mindeststruktur für die veröffentlichte Prüfobjektliste. Sie ist mit den objektspezifischen Angaben aus den Bestandsdaten des Auftraggebers zu befüllen. Die dargestellten Zeilen sind Platzhalter und dienen ausschließlich der Darstellung der erwarteten Granularität.

Standort Site

Gebäude Building

Bereich oder Raum Area or room

Kategorie Category

Asset-ID Asset ID

Bezeichnung Description

Menge Quantity

Status Status

Zugang oder Abschaltung Access or shutdown

Bemerkung Remarks

[Standort A]

[Gebäude A]

[Bereich oder Raum]

[portable / stationär / ortsfest / Sondertechnik]

[Asset-ID]

[Objektbezeichnung laut Bestand]

[Menge]

[aktiv / außer Betrieb / zu verifizieren]

[Zugangsfenster oder Abschaltanforderung]

[Bemerkung]

[Standort A]

[Gebäude B]

[Technikraum]

[ortsfeste Installation]

[Asset-ID]

[Bezeichnung der Anlage oder Verteilung]

[Menge]

[aktiv]

[Abstimmung mit Ansprechpartner erforderlich]

[Bemerkung]

[Standort B]

[Gebäude C]

[Etage oder Zone]

[stationäres Betriebsmittel]

[Asset-ID]

[Objektbezeichnung laut Bestand]

[Menge]

[zu verifizieren]

[Begleitung erforderlich / freier Zugang]

[Bemerkung]

[Standort B]

[Gebäude D]

[Werkstattbereich]

[Sondertechnik]

[Asset-ID]

[Objektbezeichnung laut Bestand]

[Menge]

[aktiv]

[Freischaltung oder Nutzungsunterbrechung erforderlich]

[Bemerkung]

[Standort C]

[Gebäude E]

[Raum oder Funktionsbereich]

[portable]

[Asset-ID oder Sammelcode]

[Sammelposition oder Einzelobjekt]

[Menge]

[indikativ]

[Zugang mit Nutzerkoordination]

[Bemerkung]

[Standort C]

[Gebäude F]

[Unterverteilung oder Brandabschnitt]

[ortsfeste Installation]

[Asset-ID]

[Objektbezeichnung laut Bestand]

[Menge]

[aktiv]

[Abschaltfenster nach Abstimmung]

[Bemerkung]

Zusätzliche projektspezifische Platzhalter

Vor Veröffentlichung sollten mindestens die folgenden projektspezifischen Festlegungen geprüft und befüllt werden. Diese Übersicht dient als interne Vollständigkeitskontrolle für die bieterfähige Fassung.

Vervollständigungscheck / Completion check

Thema / Topic

Zu ergänzende Festlegung / Required entry

Platzhalter / Placeholder

Scope-Abgrenzung / Scope boundaries

Festlegen, welche Gebäude, Nutzerbereiche, Technikflächen und Sondersysteme einbezogen oder ausgeschlossen sind.

[projektspezifische Festlegung]

Datenquelle / Source data

Benennen, aus welchen freigegebenen Listen, Registern oder Begehungen die finale Fassung abgeleitet wurde.

[Datei oder Datenquelle]

Zugangslogik / Access logic

Festlegen, ob Regelzugang, Begleitung, Sicherheitsfreigabe oder Abschaltkoordination erforderlich ist.

[Festlegung]

Kommerzieller Umgang mit Mehrmengen / Commercial treatment of added quantities

Festlegen, wie neu identifizierte oder fehlende Objekte kaufmännisch behandelt werden.

[Festlegung]

Digitale Rückgabe / Digital data return

Festlegen, in welchem Format die aktualisierte Liste und die Prüfdokumentation zurückzugeben sind.

[Excel / CSV / CAFM / PDF / sonstiges]