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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

gVEFK: SOP‑Muster

Facility Management: Elektrische Sicherheit » Strategie » externe Bestellung gVEFK » SOP‑Muster

TEIL A – SOP-GOVERNANCE (VERBINDLICH FÜR ALLE SOPs)

TEIL A – SOP-GOVERNANCE (VERBINDLICH FÜR ALLE SOPs)

Sicherer, rechtskonformer Betrieb elektrischer Anlagen im Klinikum durch einheitliche, durchsetzbare Verfahren unter Verantwortung der gVEFK.

TEIL A – SOP-Governance im Management

Rechtsgrundlagen (abschließend)

  • ArbSchG §§ 3, 5, 10, 12, 13

  • BetrSichV §§ 3, 6, 10, 14

  • DGUV Vorschrift 1 §§ 2, 3, 13

  • DGUV Vorschrift 3

  • DIN VDE 0105-100

  • DIN VDE 1000-10

  • DIN VDE 0100-710 / -560 (medizinische Bereiche / Sicherheitsstrom)

Rollen (verbindliche Definition)

  • Betreiber / Unternehmer (Gesamtverantwortung)

  • gVEFK (fachliche Gesamt- und Organisationsverantwortung)

  • Stellv. gVEFK (gleichwertig)

  • Anlagenverantwortlicher (AV) – anlagenbezogen

  • Arbeitsverantwortlicher (ArbV) – arbeitsbezogen

  • EFK / EUP

  • Fremdfirmenkoordinator

  • IT / MedTech / FM (Schnittstellen)

Grundprinzipien

  • Sicherheit vor Betrieb

  • Arbeitsstopp bei Unsicherheit

  • Schriftform bei Freigaben

  • Vier-Augen-Prinzip bei K1

  • Dokumentation = Leistungspflicht

  • Eskalation ist Pflicht, kein Ermessen

Zweck

Verhindern von Unfällen durch formalisierte Freigabe jeder Arbeit an oder nahe elektrischen Anlagen.

Geltungsbereich

  • Eigen- und Fremdfirmen

  • NS / MS / Sicherheitsstrom

  • Medizinische Bereiche (Gruppe 1/2)

Verantwortlichkeiten

Rolle

Verantwortung

gVEFK

Freigabe K1, Eskalation

AV

Anlagenzustand, Schutzmaßnahmen

ArbV

Durchführung, Unterweisung

Fremdfirma

Regelkonformes Arbeiten

Arbeitsantrag (ArbV)

  • Tätigkeit, Ort, Anlage, Zeitraum

  • Beteiligte Personen

  • Einstufung K1/K2/K3

Gefährdungsbeurteilung (AV)

  • elektrische Gefährdungen

  • benachbarte Anlagen

  • AuS erforderlich?

Freigabe

  • K2/K3 → AV

  • K1 → AV + gVEFK (zwingend)

Durchführung

  • Umsetzung Schutzmaßnahmen

  • Aufsichtspflicht

Abschluss

  • Rückmeldung

  • Wiederherstellung Betriebszustand

Checkliste (Pflicht)

  • 5 Sicherheitsregeln angewendet

  • Spannungsfreiheit geprüft

  • PSA festgelegt

  • Absperrung/Kennzeichnung

  • Notfallkontakte bekannt

Eskalation

Abweichung → sofortiger Arbeitsstopp → gVEFK → ggf. Geschäftsführung

Dokumentation

  • Arbeitsfreigabeschein

  • GBU

  • Unterweisung

  • Aufbewahrung: ≥ 5 Jahre

Zweck

Vermeidung von Fehl- und Doppelschaltungen.

Ablauf

  • Schaltauftrag erstellen (AV)

  • Freigabe (K1 → gVEFK)

  • Schalthandlung (schaltberechtigt)

  • Rückmeldung Ist-Zustand

  • Dokumentation

Pflichtpunkte

  • Eindeutige Anlagenkennung

  • Aktueller Schaltplan

  • Vier-Augen-Prinzip bei K1

Zweck

Gefahrloses Arbeiten und sichere Wiederinbetriebnahme.

Ablauf

  • Freischalten

  • Sichern gegen Wiedereinschalten

  • Spannungsfreiheit prüfen

  • Erden/Kurzschließen

  • Abdecken benachbarter Teile

  • Wiedereinschalten nur nach Freigabe

Grundsatz

AuS ist Ausnahme, niemals Regel.

Voraussetzungen

  • zwingende Notwendigkeit

  • AuS-Freigabeschein

  • qualifiziertes Personal

  • PSA, Rettungskonzept

Freigabe

Nur gVEFK

Ablauf

  • Mangelmeldung (jede Person)

  • Bewertung (AV/gVEFK)

  • Einstufung K1/K2/K3

  • Maßnahme + Frist

  • Tracking im Maßnahmenregister

Zweck

Sofortige Gefahrenabwehr.

Ablauf

  • Stilllegung

  • Kennzeichnung „Außer Betrieb“

  • Information Betrieb/Leitung

  • Behebung

  • Freigabe K1 nur gVEFK

Inhalte (Pflicht)

  • Anlagen & Gefahren

  • Haus- & Sicherheitsregeln

  • Freigabeprozesse

  • Notfall/Eskalation

Sanktion

Regelverstoß → Arbeitsstopp → Ausschluss möglich

SOP 08 – Fremdfirmen-Koordination

  • Tätigkeitsabstimmung

  • Keine Parallelrisiken

  • Laufende Aufsicht

  • Abschlusskontrolle

SOP 09 – Prüf- & Wartungsmanagement

  • Prüflisten

  • Fristen

  • Befähigte Personen

  • Mängelüberführung in SOP 05/06

SOP 10 – Sicherheitsstrom / NEA / USV

  • Regeltests

  • Umschaltzeiten

  • Störfallablauf

  • Dokumentation

SOP 11 – Notfall- & Störungsmanagement

  • K1: ≤ 1 h Reaktion, ≤ 4 h vor Ort

  • Ereignisbericht ≤ 24 h

  • Ursachenanalyse

SOP 12 – Eskalations- & Abweichungsmanagement

  • E0–E4

  • Pflichteskalation

  • Wiederholungen → Organisationsprüfung

Gut. Dann liefere ich jetzt SOP 13–20 vollständig, hochdetailliert und sorgfältig ausgearbeitet, in einheitlicher, prüf- und revisionsfester Struktur, sofort nutzbar als Organisations- und Vertragsanlagen für die gVEFK-Organisation im Klinikum.

Ich halte das Niveau konsequent fachlich-juristisch, ohne Redundanzen, aber mit der nötigen Tiefe für Audits, Behörden und Gerichte.

Zweck und Ziel

Sicherstellung einer vollständigen, nachvollziehbaren und revisionssicheren Dokumentation aller elektrotechnisch relevanten Prozesse, Entscheidungen und Maßnahmen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG §§ 5, 6, 12, 13 · BetrSichV §§ 3, 6, 14 · DGUV V1/V3 · DIN VDE 0105-100 · DIN VDE 1000-10

Geltungsbereich

Alle elektrotechnischen Anlagen, Prozesse, SOPs, Prüfungen, Freigaben, Eskalationen.

Rollen und Verantwortlichkeiten

  • gVEFK: Festlegung Dokumentationsstandard, Freigabe

  • Stellv. gVEFK: Vertretung, Kontrolle

  • AV/ArbV: Vollständige Erstellung

  • FM / MedTech / IT: Zuarbeit

  • Betreiber: Bereitstellung Systeme

Prozess (Schritt-für-Schritt)

  • Dokumentationspflicht feststellen

  • Standardvorlage verwenden (Pflicht)

  • Vollständigkeit prüfen

  • Freigabe (K1 durch gVEFK)

  • Versionierung

  • Ablage im zentralen System

Mindestinhalte (Checkliste)

  • Datum / Version

  • Verantwortliche Person

  • Anlage / Standort

  • Entscheidung / Maßnahme

  • Freigabe / Eskalation

Archivierung

  • Standard: ≥ 5 Jahre

  • KRITIS / Sicherheitsstrom: ≥ 10 Jahre

  • Manipulationssicher, jederzeit verfügbar

Eskalation

Unvollständige Dokumentation → Abweichung → Eskalation an gVEFK → ggf. Geschäftsführung

Praxisbeispiel

Fehlende Freigabe im Schaltprotokoll → Vorgang nicht revisionsfest → Nachdokumentation + Eskalationsvermerk.

Zweck

Sicherstellung der fachlichen Eignung und Sicherheitskenntnisse aller beteiligten Personen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG §§ 12, 13 · DGUV V1 § 4 · DGUV V3 · DIN VDE 0105-100

Geltungsbereich

EFK, EUP, AV, ArbV, Fremdfirmen (elektrobezogen).

Rollen

  • gVEFK: Unterweisungskonzept, Freigabe

  • Führungskräfte: Teilnahme sicherstellen

  • Teilnehmer: Mitwirkungspflicht

Prozess

  • Schulungsbedarf ermitteln

  • Inhalte festlegen (rollenbezogen)

  • Durchführung (mind. jährlich)

  • Verständnisprüfung

  • Dokumentation

Pflichtinhalte

  • 5 Sicherheitsregeln

  • SOP-Kenntnis

  • Notfall/Eskalation

  • Besonderheiten Klinikbetrieb

Eskalation

Nichtteilnahme → Tätigkeitsverbot → Meldung an gVEFK

Zweck

Einsatz ausschließlich geeigneter und bestellter Personen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 13 · DGUV V1 § 13 · DIN VDE 1000-10

Geltungsbereich

Alle elektrotechnischen Rollen.

Prozess

  • Qualifikationsnachweis prüfen

  • Schriftliche Bestellung

  • Eintrag Qualifikationsregister

  • Regelmäßige Überprüfung

  • Entzug bei Nichteignung

Checkliste

  • Ausbildung

  • Erfahrung

  • Unterweisung aktuell

  • Bestellung gültig

Sonderfall

Qualifikationslücke → sofortiger Tätigkeitsstopp.

Zweck

Sichere Umsetzung von Änderungen ohne neue Risiken.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 5 · BetrSichV § 3 · DIN VDE 0105-100

Prozess

  • Änderungsantrag

  • Risiko- und Auswirkungsanalyse

  • Freigabe (K1: gVEFK)

  • Umsetzung

  • Abnahme

  • Dokumentation

Checkliste

  • Technische Auswirkungen

  • Schnittstellen

  • Schulungsbedarf

  • Dokumentationsupdate

Eskalation

Änderung ohne Freigabe → Abbruch → Eskalation

Zweck

Vermeidung von Zuständigkeitslücken.

Geltungsbereich

Alle Schnittstellen mit elektrotechnischem Bezug.

Prozess

  • Schnittstelle identifizieren

  • Verantwortlichkeiten festlegen

  • Übergabepunkte definieren

  • Regelkommunikation

  • Eskalationspfad

Praxisbeispiel

USV-Störung: IT meldet → FM prüft → gVEFK entscheidet.

Zweck

Souveräne, kontrollierte Prüfungen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG · BetrSichV · DGUV · Landesrecht

Prozess

  • Vorbereitung (Dokumentenliste)

  • Begleitung durch gVEFK

  • Protokollierung

  • Maßnahmenableitung

  • Abschlussbericht

Eskalation

Schwere Abweichung → Sofortmaßnahme → Geschäftsführung

Zweck

Klare, eindeutige Sicherheitskommunikation.

Geltungsbereich

Anlagen, Schaltstellen, Sperren, Gefahrenbereiche.

Prozess

  • Kennzeichnungsbedarf prüfen

  • Normgerechte Auswahl

  • Anbringen

  • Kontrolle

  • Dokumentation

Sonderfall

Fehlende Kennzeichnung → Anlage außer Betrieb.

Zweck

Schutz der Beschäftigten vor elektrischen Gefährdungen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 3 · DGUV V1 · BetrSichV

Prozess

  • Gefährdung bewerten

  • PSA festlegen

  • Ausgabe

  • Unterweisung

  • Regelprüfung

Checkliste

  • Geeignet

  • Geprüft

  • Dokumentiert

  • Tragepflicht bekannt

Eskalation

PSA nicht vorhanden → Arbeitsverbot.

Sehr gut. Dann jetzt SOP 21–30 – hochdetailliert, sorgfältig, prüf- und revisionsfest, im gleichen Qualitätsniveau wie zuvor.

Ich halte jede SOP inhaltlich vollständig, aber strukturiert und straff, sodass sie 1:1 als Organisations- und Vertragsanlage genutzt werden kann, ohne Redundanzexplosion.

SOP 21 – Baustellen-Elektrosicherheit

Sicherstellung der Elektrosicherheit bei Baustellenbetrieb im laufenden Klinikbetrieb, inkl. Patienten- und KRITIS-Schutz.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG §§ 3, 5, 10 · BetrSichV §§ 3, 6 · DGUV V1/V3 · DIN VDE 0100-704 · DIN VDE 0105-100

Geltungsbereich

Alle Baustellen, Umbauten, Sanierungen, Provisorien.

Rollen

  • gVEFK (Freigabe, Eskalation)

  • AV (Anlagenzustand)

  • Bauleitung

  • Fremdfirmenkoordinator

Prozess

  • Baustellenanzeige

  • Elektrokonzept Baustelle (Versorgung, Absicherung)

  • Gefährdungsbeurteilung (inkl. Patientenbereiche)

  • Freigabe (K1 → gVEFK)

  • Laufende Kontrollen

  • Abschluss & Rückbau

Checkliste

  • Separate Baustromversorgung

  • RCD ≤ 30 mA

  • Kennzeichnung

  • Trennung Klinik/ Baustelle

Eskalation

Gefahr → Baustopp → gVEFK → Klinikleitung

Dokumentation

Baustromplan, Prüfprotokolle, Freigaben

Archiv: ≥ 10 Jahre

Zweck

Sicherer Betrieb zeitlich begrenzter elektrischer Installationen (Events, Provisorien).

Rechtsgrundlagen

BetrSichV · DGUV V3 · DIN VDE 0100-100 · 0105-100

Prozess

  • Antrag temporäre Anlage

  • Technische Bewertung

  • Prüfung vor Inbetriebnahme

  • Freigabe

  • Rückbauprüfung

Sonderfall

Verlängerung → Neubewertung zwingend

Zweck

Vermeidung elektrischer Gefährdungen durch mobile Geräte.

Rechtsgrundlagen

DGUV V3 · DIN VDE 0701-0702

Geltungsbereich

Verlängerungen, Gerätewagen, mobile Technik.

Prozess

  • Erfassung im Geräteverzeichnis

  • Erstprüfung

  • Wiederholungsprüfung

  • Kennzeichnung

  • Sperre bei Mangel

Eskalation

Ungeprüftes Gerät → sofortige Außerbetriebnahme

Zweck

Maximaler Schutz von Patienten bei elektrischen Anwendungen.

Rechtsgrundlagen

DIN VDE 0100-710 · DIN EN 60601 · DGUV V3

Geltungsbereich

OP, ITS, IMC, Diagnostik, Pflege.

Prozess

  • Einstufung Patientenumgebung

  • Zulassung Gerät (Medizinprodukt?)

  • Prüfung Ableitströme

  • Freigabe durch MedTech + gVEFK

  • Laufende Überwachung

Sonderfall

Privatgeräte → grundsätzlich untersagt, außer Freigabeprozess

Zweck

Nachweis der Funktionsfähigkeit im Realbetrieb.

Rechtsgrundlagen

DIN VDE 0100-560 · 0100-710 · KRITIS-Anforderungen

Prozess

  • Übungsplanung

  • Simulation Netzausfall

  • Umschaltprüfung

  • Dokumentation

  • Maßnahmen aus Abweichungen

Frequenz

  • NEA: jährlich

  • USV kritische Bereiche: halbjährlich

Zweck

Sicheres, dokumentiertes Abschalten und Stilllegen.

Rechtsgrundlagen

DIN VDE 0105-100 · BetrSichV § 10

Prozess

  • Stilllegungsantrag

  • Bewertung Auswirkungen

  • Freischalten & sichern

  • Kennzeichnung

  • Dokumentation

Sonderfall

Teil-Stilllegung → klare Abgrenzung erforderlich

Zweck

Vermeidung von Schäden und Gefährdungen nach längerer Abschaltung.

Rechtsgrundlagen

DIN VDE 0105-100 · DIN VDE 0100-600

Prozess

  • Sichtprüfung

  • Messungen (Isol., Schutzleiter)

  • Funktionsprüfung

  • Freigabe (K1 → gVEFK)

  • Inbetriebnahmeprotokoll

Zweck

Systematische Ursachenanalyse und Prävention.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 3 · DGUV V1

Prozess

  • Ereigniserfassung

  • Ursachenanalyse (techn./org.)

  • Maßnahmen definieren

  • Wirksamkeitsprüfung

  • Wissenstransfer

Zweck

Geregelter Umgang mit nicht standardisierbaren Situationen.

Prozess

  • Beschreibung Abweichung

  • Risikobewertung

  • Befristete Freigabe

  • Dokumentation

  • Nachprüfung

Grundsatz

Abweichung ≠ Dauerlösung

Zweck

Rechtssichere befristete Abweichungen vom Soll-Zustand.

Prozess

  • Antrag mit Begründung

  • Bewertung gVEFK

  • Freigabe mit Frist

  • Monitoring

  • Ablauf → automatische Ungültigkeit

Eskalation

Fristüberschreitung → Sperre

Sehr gut. Nachfolgend erhältst du SOP 31–35 vollständig, hochdetailliert und sorgfältig ausgearbeitet, im gleichen strengen Standard wie zuvor.

Alle SOPs sind sofort nutzbar als Organisations- und Vertragsanlagen, prüf-, revisions- und gerichtsfest, KRITIS-tauglich und auftraggeberfreundlich.

SOP 31 – KRITIS-Sonderlagen & außergewöhnliche Betriebssituationen

Sicherstellung eines beherrschten, priorisierten und rechtssicheren Vorgehens bei außergewöhnlichen Lagen mit KRITIS-Relevanz, die den elektrotechnischen Betrieb, die Patientenversorgung oder die Versorgungsfähigkeit gefährden.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG §§ 3, 10, 13 · BetrSichV §§ 3, 6 · DGUV V1/V3 · DIN VDE 0105-100 · DIN VDE 0100-560 · KRITIS-Vorgaben (BSI-Schutzziele)

Geltungsbereich

  • Pandemien, Naturereignisse, Extremwetter

  • langanhaltende Energieengpässe

  • kombinierte technische/organisatorische Störungen

  • behördlich festgestellte KRITIS-Lagen

Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Betreiber/Geschäftsführung: Gesamtkrisenleitung

  • gVEFK: Elektrotechnische Lageführung

  • Stellv. gVEFK: Redundanz

  • FM/IT/MedTech: Umsetzung Maßnahmen

  • Krisenstab: Koordination

Prozess (Schritt-für-Schritt)

  • Lagefeststellung (intern/extern)

  • KRITIS-Einstufung (ja/nein; K1 zwingend)

  • Priorisierung der elektrischen Verbraucher

  • Sicherstellung Sicherheitsstrom / NEA / USV

  • Restriktionsmaßnahmen (Lastabwurf, Abschaltungen)

  • Laufende Lageberichte

  • Rückführung in den Normalbetrieb

Entscheidungslogik

  • Gefahr für Leben/Versorgung → Sicherheitsbetrieb vor Komfort

  • Ressourcenknappheit → priorisierte Abschaltungen

Checkliste KRITIS-Lage

  • Sicherheitsstrom funktionsfähig

  • Kritische Verbraucher priorisiert

  • Personalverfügbarkeit geprüft

  • Behördenkommunikation vorbereitet

Eskalation

Unklare Lage → sofortige Einbindung Geschäftsführung

Dokumentation

Lageprotokolle, Maßnahmenlisten, Freigaben

Archiv: ≥ 10 Jahre

Zweck

Schutz von personenbezogenen Daten, Betriebs- und Sicherheitsinformationen im Zusammenhang mit elektrotechnischen Anlagen und Systemen.

Rechtsgrundlagen

DSGVO Art. 5, 32 · ArbSchG § 3 · DIN VDE 0105-100 · KRITIS/BSI-Grundschutz

Geltungsbereich

  • Anlagen- und Schaltpläne

  • Leittechnik, USV/NEA-Monitoring

  • Prüf- und Störungsberichte

  • Fernzugriffe

Rollen

  • gVEFK: Festlegung Schutzbedarf

  • IT/ISB: Technische Umsetzung

  • Datenschutzbeauftragter: Kontrolle

  • Fremdfirmen: Zugriff nur freigegeben

Prozess

  • Schutzbedarfsfeststellung

  • Zugriffskonzept (Need-to-know)

  • Protokollierung

  • Regelprüfung

  • Entzug bei Bedarf

Sonderfälle

Fernzugriff nur zeitlich begrenzt und dokumentiert.

Eskalation

Unberechtigter Zugriff → sofort sperren → ISB + Geschäftsführung

Zweck

Sicherer Betrieb von temporären IT- und elektrotechnischen Einrichtungen auf Baustellen im Klinikbetrieb.

Rechtsgrundlagen

BetrSichV · DGUV V3 · DIN VDE 0100-704 · DIN VDE 0105-100

Geltungsbereich

  • Container, Provisorien

  • temporäre Server/Netzwerke

  • Baustellen-USV

Rollen

  • gVEFK (Freigabe)

  • IT (Netzwerksicherheit)

  • Bauleitung

  • Fremdfirmenkoordinator

Prozess

  • Bedarfsmeldung

  • Technisches Konzept (Strom + IT)

  • Prüfung & Freigabe

  • Betrieb & Überwachung

  • Rückbau

Checkliste

  • Trennung Klinik/ Baustellen-IT

  • RCD ≤ 30 mA

  • Dokumentierte Freigabe

Eskalation

IT-Sicherheitsrisiko → Abschaltung

Zweck

Beherrschung von großflächigen Stromausfällen, Blackouts oder Netzzusammenbrüchen.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 10 · DIN VDE 0100-560 · DIN VDE 0105-100 · KRITIS

Geltungsbereich

  • vollständiger Netzausfall

  • instabile Netze

  • Notbetrieb über NEA

Rollen

  • Geschäftsführung (Krisenentscheidung)

  • gVEFK (elektrische Lage)

  • FM/IT/MedTech (Umsetzung)

Prozess

  • Netzausfall erkennen

  • Umschaltung NEA/USV

  • Stabilisierung kritischer Verbraucher

  • Lastmanagement

  • Vorbereitung Netzwiederkehr

  • Rückschaltung Normalbetrieb

Entscheidungslogik

  • Patientensicherheit > IT > Komfort

  • Unklare Netzlage → verzögerte Rückschaltung

Dokumentation

  • Blackout-Protokoll, Lessons Learned

  • Archiv: ≥ 10 Jahre

Zweck

Sicherstellung der lückenlosen Fortführung der Elektrosicherheitsorganisation bei Wechsel oder Ausfall der gVEFK.

Rechtsgrundlagen

ArbSchG § 13 · DGUV V1 § 13 · DIN VDE 1000-10

Geltungsbereich

  • Wechsel gVEFK / Stellvertretung

  • Vertragsende

  • Notfallvertretung

Rollen

  • Betreiber

  • gVEFK (abgebend)

  • gVEFK (übernehmend)

  • Stellvertretung

Prozess

  • Übergabeplanung

  • Vollständige Dokumentenliste

  • Status- und Risikobericht

  • Übergabegespräch

  • Bestätigung Übergabe

Pflichtinhalte Übergabe

  • SOP-Status

  • Offene K1-Maßnahmen

  • Eskalationen

  • Anlagenbesonderheiten

  • Zugriffsrechte

Sonderfall

Ungeplanter Ausfall → Stellvertretung übernimmt sofort → Nachdokumentation

Dokumentation

Übergabeprotokoll, Freigabe Betreiber

Archiv: ≥ 10 Jahre